[UPDATE] Google Glass auch für Fehlsichtige

Maestro2k5

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Google Glass für Fehlsichtige
Google plant, Glass auch für Brillenträger verfügbar zu machen.

Ein offizieller Beitrag(https://plus.google.com/111626127367496192147/posts/FnpcMY5rW6s) auf Google+ zeigt Glass-Mitarbeiter Greg Priest-Dorman mit einer neuen Version von Glass. Diese ist an einem handelsüblichen Brillengestell montiert und verzichtet auf ein eigenes Gestell.

Glass für Brillenträger - seit Mitte 2012 auf der Agenda.
Bereits im Jahr 2012 verkündete (t) eine in das Project Google Glass involvierte Mitarbeiterin auf Google+, dass Glass mit verschiedenen Brillengestellen erweiterbar sein soll. Grund der Äußerung seien viele Fragen nach dieser Möglichkeit. Des Weiteren seien viele Mitarbeiten im Design-Team ebenfalls Brillenträger. Entgegen dieser Ankündigung war die erste Entwickler-Version nicht speziell auf die Verwendung mit einer Korrekturbrille zugeschnitten. So ist die aktuelle Version des Gadgets zwar prinzipiell vom Gestell abnehmbar, funktionsfähig ist die Montage an einer Korrekturbrille allerdings nicht: Laut catwig.com (http://www.catwig.com/google-glass-teardown/) funktioniert der Näherungssensor unzuverlässig, wenn er sich in der Nähe einer Linse befindet.

Modulares Design schafft Abhilfe
Im aktuellen Beitrag wird verkündet, dass Google Glass modular aufgebaut sein wird und sich durch verschiedene Gestelle und (Korrektur-)Linsen erweitern lassen wird. Die Entwicklerversion von Glass ist allerdings nicht kompatibel zu diesem System, dort werden nur zwei Paar Brillengläser mitgeliefert: eine Getönte, die als Sonnenbrille nutzbar ist und eine Transparente, die beim Sport zum Einsatz kommen soll. Viele Nutzer der Explorer-Edition genannten Vorversion nutzen Kontaktlinsen, mit denen Glass problemlos zusammenarbeitet. Zudem ist es möglich, eine Korrekturbrille unter der "Datenbrille" zu tragen.

Auf Google+ werden neue Informationen noch für dieses Jahr versprochen. Für Verbraucher soll Glass 2014 verfügbar sein. Laut Analysten wird der Preis deutlich unter den jetzigen 1.500 Dollar liegen: Zwischen 250 und 500 US-Dollar seien realistisch. Der Internetkonzern hat bisher noch keine Aussage dazu getroffen, wer den Verkauf der Korrekturlinsen und Gestelle übernehmen wird. Denkbar wäre es, die Anfertigung von angepassten Linsen Optikern zu überlassen und sich auf die eigentliche Technik zu konzentrieren.

Problematisch bei Google Glass ist die altersbedingte Verfestigung der Augenlinse. Durch die Altersweitsichtigkeit nimmt der minimal fokussierbare Abstand zu. Die Lösung des Problems: Glass projiziert die Inhalte über ein Glasprisma direkt auf die Netzhaut, damit ist es irrelevant, wie weit das Glasprisma vom Auge des Nutzers entfernt ist. Fehlsichtigkeit ist allerdings durch die Projektion nicht zu lösen und so hoffen viele Brillenträger weiterhin auf eine Möglichkeit, Ihre Korrekturbrille mit dem Mikrocomputer von Glass kombinieren zu können.

VORHERIGER BERICHT: Google Glass auch für Fehlsichtige
 
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